Jeder kann errettet werden / Georg Walter, Schömberg

06.01.2022

  Eine lange Kontroverse unter den Südlichen Baptisten in den USA in Bezug auf die calvinistische Soteriologie (Lehre vom Heil) schwelte seit ca. Anfang 2000. Um den innerbaptistischen Streit in dieser Frage zwischen calvinistisch geprägten (eine Minderheit von ca. 30 %) und nicht-calvinistisch orientierten Baptisten zu schlichten und eine Spaltung abzuwenden, wurde nach einer Reihe von Gesprächen mit Vertretern beider theologischer Lager im Jahre 2012 das Statement of the Traditional Southern Baptist Understanding of God’s Part in Salvation (Erklärung der Südlichen Baptisten über das traditionelle Verständnis von Gottes Anteil an der Errettung) verabschiedet und von mehr als 650 Südlichen Baptisten, einschließlich sechs ehemaliger Präsidenten und zwei Präsidenten eines Seminars der Südlichen Baptisten, unterzeichnet. Das Dokument vertritt eine nicht-calvinistische Sichtweise der Errettung und folglich die Lehre des freien Willens.

Im Zuge dieser Kontroverse veröffentlichen zehn Autoren der Südlichen Baptisten ein Buch mit dem Titel Anyone Can be saved (Jeder kann errettet werden). Die zehn Autoren haben bewusst darauf verzichtet, auf arminianische Vorannahmen zurückzugreifen, die die Debatte seit Jahrhunderten bestimmt. Vielmehr begründeten sie ihre Ausführungen allein mit der Heiligen Schrift. Braxton Hunter, einer der Mitautoren, geht auf die Kompatibilisten ein und formuliert deren These prägnant: „Der Mensch ist frei zu tun, was immer er will, aber er ist nicht frei zu wollen, was immer er will.“[1] Kompatibilisten (Zwei-Schienen-Lehre) argumentieren, dass der Mensch über Willensfreiheit verfügt, die allerdings stets in Übereinstimmung mit seinem inneren Verlangen steht. Über dieses innere Verlangen indessen hat der Mensch keine Kontrolle. Da der Mensch in dieser Unfreiheit lebt, was sein inneres Verlangen angeht, und von Natur aus nicht nach Gott strebt, kann der Mensch letztlich keine freien Entscheidungen treffen, so der Kompatibilismus. Antwortet oder reagiert der Mensch auf Gott, dann nur deswegen, weil Gott sein inneres Verlangen verändert hat und alle „Entscheidungen“ des Menschen auf Basis dieser durch Gott bewirkten Veränderung seines Verlangens getroffen werden. „Solange der Mensch in seinen aktuellen Entscheidungen nicht direkt determiniert ist (lediglich sein inneres Verlangen ist determiniert), wird er als frei betrachtet.“[2]

Für Braxton Hunter steht außer Zweifel, dass zwischen dem „harten Determinismus,“ in dem alles Geschehen und alle menschlichen Handlungen nach Ursache und Wirkung vorherbestimmt sind, und dem „weichen Determinismus“ der Kompatibilisten kein großer Unterschied besteht. Es handelt sich bei beiden Denkrichtungen um ein „geschlossenes System von Ursache und Wirkung.“[3] Demgegenüber steht die Auffassung des freien Willens, auch als Libertarismus bezeichnet. Was genau lehrt der Libertarismus? Nach Artikel 8 der Erklärung der Südlichen Baptisten verfügt der Mensch über die Freiheit, zwischen zwei Optionen zu wählen. Allerdings kann der Mensch nicht aus freiem Willen und eigenem Vermögen das Heil ohne das Wirken des Heiligen Geistes durch die Verkündigung des Evangeliums erlangen.

Braxton Hunter weist auf die Irrlehre des britischen Laienmönchs Pelagius (ca. 350-420) hin, der die Erbsündenlehre und die manichäischen Einflüsse der Lehren des Augustinus ablehnte. Im Gegensatz zu Augustinus – und im Widerspruch zur Heiligen Schrift – ging Pelagius davon aus, dass der menschliche Wille gut und frei sei und somit grundsätzlich imstande, Gottes Gebote zu tun. Diese Auffassung könnte man als harten Libertarismus bezeichnen. Diese Art von Libertarismus wird in der Erklärung der Südlichen Baptisten ausdrücklich verworfen. Hunter erläutert: „… obwohl Gott für das errettende Werk und Angebot verantwortlich ist, ist der Mensch verantwortlich, die Gabe zu empfangen oder zu verwerfen. Diese Sichtweise ist bekannt als weicher Libertarismus.“[4]

Hunter erklärt im Folgenden, warum der weiche Libertarismus nicht nur mit der Schrift vereinbar ist, sondern geradezu zwingend aus ihr abgeleitet werden kann. Am Beispiel von 1Korinther 10,13 – Es hat euch bisher nur menschliche Versuchung betroffen. Gott aber ist treu; er wird nicht zulassen, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern er wird zugleich mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen, sodass ihr sie ertragen könnt – führt er ein Zitat von Himes an:

Folgt man also der Sichtweise der Kompatibilisten, kann der Handelnde (w) in der Situation (x), in der er mit der Versuchung konfrontiert ist (y), kein inneres Verlangen haben, sich zu entscheiden, nicht zu sündigen, denn sein inneres Verlangen ist bereits von seinen Wertemaßstäben durch Faktoren, die außerhalb seiner Kontrolle sind, determiniert. Wenn er (w) kein Verlangen haben kann, sich zu entscheiden, nicht zu sündigen, dann ist er nicht in der Lage, sich zu entscheiden, nicht zu sündigen, folglich kann er die Versuchung nicht ertragen. Demzufolge gilt für den Kompatibilisten: In der Situation (x), angesichts der Versuchung (y), kann (w) sie nicht ertragen (und könnte sie nicht ertragen). Folglich hat der Kompatibilismus 1. Korinther 10,13 nicht hinreichend erklärt.[5]

Zwar führt Himes dieses Beispiel hinsichtlich der Versuchung zur Sünde an und nicht im Kontext der Heilsaneignung, aber das Prinzip ist in beiden Fällen das gleiche. Der Mensch ist verantwortlich für sein Handeln und trifft Entscheidungen auf der Grundlage der Willensfreiheit, die Gott ihm in seiner Souveränität geschenkt hat.

Beweistexte

Ein Lehrsystem, wenn es nicht auf dem Sand menschlicher Überlegungen gebaut sein will, muss auf dem Felsen der Schrift gegründet sein. Im Folgenden werden die gängigen Schriftstellen angeführt, die von Calvinisten zitiert werden, um ihre Lehre der Prädestination und der unwiderstehlichen Gnade zu stützen. Dass es zur calvinistischen Exegese durchaus gut fundierte und schriftgebundene Alternativen gibt, sollen die folgenden Ausführungen zeigen. In diesem Zuge wird nur eine kleine Auswahl von Schrifttexten ausgewählt, in der Hoffnung, dass der Leser bestimmte exegetischen Regeln – allen voran die Beachtung des Kontextes – versteht und selbst in seiner Bibellektüre als generelles Prinzip auf andere „Beweistexte“ der Calvinisten anzuwenden vermag.

Epheser 1,9-11 Er hat uns das Geheimnis seines Willens bekannt gemacht, entsprechend dem [Ratschluss], den er nach seinem Wohlgefallen gefasst hat in ihm, zur Ausführung in der Fülle der Zeiten: alles unter einem Haupt zusammenzufassen in dem Christus, sowohl was im Himmel als auch was auf Erden ist – in ihm, in welchem wir auch ein Erbteil erlangt haben, die wir vorherbestimmt sind nach dem Vorsatz dessen, der alles wirkt nach dem Ratschluss seines Willens. Gott hat die Erlösten vorherbestimmt (prädestiniert) nach dem Vorsatz dessen, der alles wirkt nach dem Ratschluss seines Willens. Luis de Molina deutete diese Schriftstelle so, dass Gott vorherweiß, wie das Geschöpf sich in seiner Willensfreiheit unter dem Wirken der Gnade entscheidet. Andere Theologen deuten die Vorherbestimmung mit Blick auf die Verwandlung in das Ebenbild Christi, und wieder andere interpretieren die Vorherbestimmung als die Eingliederung des Erlösten in die Körperschaft des Leibes Christi, der Gemeinde. Unter den Südlichen Baptisten lässt man alle diese Interpretationen gelten.

Diese Textstelle zu einer Belegstelle für den Kompatibilismus oder die Prädestinationslehre Calvins zu machen, lässt hingegen den Kontext völlig außer Acht. Worauf bezieht sich „alles“ in der Aussage, dass Gott alles wirkt nach dem Ratschluss seines Willens. Steht „alles“ (ta panta) für alle Geschehnisse der Welt und alle Handlungen der Menschen? Oder bezieht sich „alles“ in diesem Kontext, was naheliegt, auf den Heilsplan Gottes? Vor dem Wort „alles“ (panta) steht im Griechischen der Artikel (ta). Der Theologe C. Gordon Olson folgt den Griechisch-Gelehrten Daniel Wallace und A. T. Robertson, die aufzeigen, dass der Artikel im Griechischen ursprünglich aus dem Demonstrativpronomen abgeleitet wurde und stets auf eine bestimmte Sache verweist.[6] Olson erläutert:

Zusammenfassend, der Nachdruck der Verwendung in diesem Satz in Epheser 1,11 spricht dafür, dass der Artikel im demonstrativen Sinne gebraucht wird und sich auf die Ausführung des ewigen Heilsplans des Vaters für die Gemeinde (1,3-6) bezieht, die aufgrund des Blutvergießens am Kreuz durch seinen geliebten Sohn die Erlösung wirksam wurde (1,7-11). Diesen Vers als Belegtext für einen göttlichen Determinismus heranzuziehen, ist krasse Verdrehung der Schrift.[7]

Folglich müsste die korrekte Übersetzung „das alles“ oder gewissermaßen „dies alles“ lauten. Gott wirkt nicht alles im universellen Sinne, sondern er wirkt etwas Bestimmtes, wie aus der Verwendung des Artikels hervorgeht. Gott wirkt gleichsam dies alles – nämlich seinen Heilsplan der Erlösung in seinem Sohn Jesus Christus durch das Blut, das er am Kreuz vergossen hat. Statt einen göttlichen Determinismus in den Text hineinzulesen (Eisegese), muss der Ausleger herauslesen (Exegese), was der Vers im Kontext des vorliegenden Textabschnitts konkret bedeutet. Es ist eben nicht jede menschliche Entscheidung und alles irdische Geschehen vorherbestimmt, wie Calvinisten lehren, sondern das Heil in Christus Jesus.

Johannes 8,34 Jesus antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde. Das Zeugnis der Schrift bestätigt, dass der gefallene Mensch zum Sklaven der Sünde wurde. Dennoch sagt diese Schriftstelle nichts über unwiderstehliche Gnade. „Viel wurde in dieses Bild hineingelesen. Gleichwohl, der Mensch in Gefängnisketten kann noch immer die Autoritäten durch die Gitter sehen und um Gnade bitten.“[8] Wiederum ist der Kontext dieser Schriftstelle entscheidend. Die selbstgerechten Juden beharrten darauf, dass sie „Abrahams Nachkommen sind und niemals jemandes Knecht gewesen waren“ (Joh 8,33). Jesus konfrontiert die Juden, die meinten, niemanden Knechts zu sein, mit der Wahrheit, dass auch sie als Folge des Sündenfalls eine sündhafte Natur haben und damit aus geistlicher Sicht Knechte der Sünde sind. Lässt man diese Schriftstelle für sich stehen, ohne ihr eine Theologie künstlich überzustülpen, wird die Aussage klar: Die Sünde hat alle Menschen, auch die Juden, erfasst. Über die Fähigkeit oder Unfähigkeit des Menschen, auf die Botschaft des Evangeliums zu reagieren, sagte diese Schriftstelle nichts aus.

Johannes 8,43 Warum versteht ihr meine Rede nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt! Diese Schriftstelle wird von Calvinisten als Beleg angeführt, dass der Nicht-Erwählte das Wort Gottes nicht hören kann. Der Kontext macht hingegen deutlich, dass die Juden Jesus und die Wahrheit des Evangeliums im Unglauben abgelehnt hatten. Folglich tun sie das, was ihr Vater, der Teufel, begehrt (V. 44). Zweimal betont Jesus: „Weil aber ich die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. Wer unter euch kann mich einer Sünde beschuldigen? Wenn ich aber die Wahrheit sage, warum glaubt ihr mir nicht?“ (V. 45-46). Die Reaktion der Juden war geteilt. Die einen glaubten, die anderen verharrten in der Verstockung ihres Unglaubens, nicht weil sie vor Grundlegung der Welt dazu bestimmt waren, sondern einfach weil sie Jesus und die Wahrheit ablehnten. Durch diesen Akt der Ablehnung verblieben sie unter der Macht des Teufels und im Reich der Finsternis.

Wenn Jesus in seiner Rede an Israel mit diesen Worten endet: „Wer aus Gott ist, der hört die Worte Gottes; darum hört ihr nicht, weil ihr nicht aus Gott seid,“ dann spricht er von jenen Jüngern, die Jesus und der Wahrheit geglaubt hatten und damit aus dem Machtbereich des Teufels in das Reich Gottes versetzt wurden. Diejenigen, die der Botschaft des Evangeliums geglaubt hatten, sind diejenigen, die aus Gott sind und die Worte Gottes hören. Nicht mehr, und nicht weniger, ist der Sinn dieser Schriftstelle. Eine vorzeitliche Erwählung zum Heil der einen oder eine vorzeitliche Verwerfung bzw. ein vorzeitliches Übergehen der anderen, deren Schicksal es sein wird, in der ewigen Gottesferne und Verdammnis zu enden, kann nur sehr schwer aus diesen Versen herausgelesen werden. Das ewige Feuer war allein dem „Teufel und seinen Engeln bereitet“ (Mt 25,41). Alle Menschen hingegen können durch die Retterliebe Gottes zum Heil gelangen, sofern sie sich im Glauben Gott zuwenden.

Johannes 6,44 Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage. Diese Textstelle ist eine Kardinalstelle in der Diskussion zwischen dem calvinistischen und nichtcalvinistischen Lager. Calvinisten betrachten sie als Beleg für die Lehre der unwiderstehlichen Gnade und der begrenzten Sühne. Allein dieses unwiderstehliche Ziehen der Gnade, die nur den vor Grundlegung der Welt Erwählten in Gottes Ratschluss zufließt und den Erwählten zuerst durch den Heiligen Geist die Wiedergeburt schenkt, sodass sie sich überhaupt bekehren können, schenkt den Glauben und das ewige Leben, so die calvinistische Heilslehre. Wiederum wird der Text durch die calvinistische Brille interpretiert. Aber hatte Jesus dies wirklich im Sinn, als er diese Worte aussprach?

Im nächsten Vers spricht Jesus von jenen, die zu seinen Jüngern wurden: „Es steht geschrieben in den Propheten: Sie werden alle von Gott gelehrt sein. Wer es vom Vater hört und lernt, der kommt zu mir“ (V. 45). Damit macht er den Unterschied zu seinen Jüngern deutlich. Jesus spricht in Johannes 6, wie der Kontext sehr offenkundig macht, auch die verstockten, ungläubigen Juden an. Niemand im Volk Israel wird im Glauben den Messias annehmen, es sei denn, der Vater zieht ihn. Wie dieses Ziehen geschieht, wird im folgenden Vers 45 beschrieben: Wer es vom Vater hört und lernt, der kommt zu mir. Diejenigen, die auf die Botschaft des Vaters, dem Evangelium des Reiches Gottes, wie es von seinem Sohn Jesus Christus verkündigt wird, im Glauben reagieren – und dies ist Gottes Gabe (Eph 2,8) –, kommen zu Jesus. Diese sind es, die vom Vater zu Jesus gezogen werden. Diejenigen, die dem Evangelium widerstehen, verstocken sich, weil sie diesem Ziehen willentlich widerstreben. Der Mensch kann demzufolge der Gnade widerstehen.

Die Bedeutung des griechischen Verbs helkein im Sinne von bedrängen/zwingen durch unwiderstehliche Übermacht kann auf Grundlage einschlägiger theologischer Lexika zum griechischen Neuen Testament nicht bestätigt werden. Gerhard Kittel beispielsweise schreibt: „Im Alten Testament beschreibt helkein einen mächtigen Impuls, wie im Hohelied 1,4, der die Kraft der Liebe zum Ausdruck bringt. Dies ist der Sinn in den beiden wichtigen Schriftstellen in Johannes 6,44 und 12,32. Dort wird nicht an Zwang oder Magie gedacht. Der Begriff bringt im bildlichen Sinne die übernatürliche Kraft der Liebe Gottes oder Christi zum Ausdruck, die sich allen zuwendet (12,32), aber ohne die niemand zu Gott kommen kann (6,44). Der offensichtliche Widerspruch zeigt, dass sowohl die Erwählung als auch die universelle Gnade ernst genommen werden müssen; das Ziehen ist nicht automatisch.“[9]

In der LXX, der griechischen Übersetzung des hebräischen Alten Testaments, wird das Wort helkein in Jeremia 31,3 verwendet: „Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt; darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Gnade.“ Es ist das Ziehen der Gnade des barmherzigen Gottes, der will, dass alle Menschen errettet werden (1Tim 2,4), und nicht eine unwiderstehliche Macht, die den Menschen auf unerklärliche Weise zu Gott zieht. Im Alten Bund war es der Ruf der Propheten, der das Bundesvolk zu seinem Bundesgott ziehen wollte.

Das griechische Verb helkein wird in Johannes 12,32 verwendet: „Und ich, wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen.“ Auch hier ist der Kontext entscheidend. Jesus zieht nicht alle Menschen durch das Kreuz zu sich, das wäre Heilsuniversalimus. Vielmehr ruft Jesus zur Entscheidung. Die Juden fragten Jesus: „Wir haben aus dem Gesetz gehört, dass der Christus in Ewigkeit bleibt; wieso sagst du dann: Der Menschensohn muss erhöht werden? Wer ist dieser Menschensohn?“ (V. 34). Jesus erwiderte seinen Zuhörern: „Glaubt an das Licht, solange ihr’s habt, auf dass ihr des Lichtes Kinder werdet“ (V. 36). Jesus ruft zur Entscheidung auf, und die folgenden Verse 37-50 zeigen, dass sich nur der Überrest des Volkes Israel glaubend Jesus zuwendet, während andere in ihrem Unglauben verharren (siehe Joh 6,64.66). Das Ziehen ist nicht unwiderstehlich und zwangsläufig, sondern dieses göttliche Ziehen stellt den Menschen vor eine Entscheidung

[1] David L. Allen, Eric Hankins and Adam Harwood, eds., Anyone Can Be Saved, A Defense of „Traditional“ Southern Baptist Soteriology, Wipf and Stock, Eugene, OR, 2016, S. 120.

[2] David L. Allen, Eric Hankins and Adam Harwood, eds., Anyone Can Be Saved, A Defense of „Traditional“ Southern Baptist Soteriology, Wipf and Stock, Eugene, OR, 2016, S. 120.

[3] David L. Allen, Eric Hankins and Adam Harwood, eds., Anyone Can Be Saved, A Defense of „Traditional“ Southern Baptist Soteriology, Wipf and Stock, Eugene, OR, 2016, S. 120.

[4] David L. Allen, Eric Hankins and Adam Harwood, eds., Anyone Can Be Saved, A Defense of „Traditional“ Southern Baptist Soteriology, Wipf and Stock, Eugene, OR, 2016, S. 122.

[5] David L. Allen, Eric Hankins and Adam Harwood, eds., Anyone Can Be Saved, A Defense of „Traditional“ Southern Baptist Soteriology, Wipf and Stock, Eugene, OR, 2016, S. 122.

[6] C. Gordon Olson, Beyond Calvinism & Arminianism – An Inductive Mediate Theology of Salvation, Global Gospel Publishers, Lynchburg, 2012, S. 33, Fußnote D.

[7] C. Gordon Olson, Beyond Calvinism & Arminianism – An Inductive Mediate Theology of Salvation, Global Gospel Publishers, Lynchburg, 2012, S. 33.

[8] David L. Allen, Eric Hankins and Adam Harwood, eds., Anyone Can Be Saved, A Defense of „Traditional“ Southern Baptist Soteriology, Wipf and Stock, Eugene, OR, 2016, S. 123.

[9] Gerhard Kittel and Gerhard Friedrich, Theological Dictionary oft he New Testament – Abriged in One Volume, ed. By Geoffrey W. Bromiley, William B. Eerdman, Grand Rapids, 1988, S. 227.

2022-01-12T09:49:33+01:00